Was kostet eine Website 2026: ehrliche Preise nach Typ und Budget
Was kostet eine Website? Ein Unternehmer will es genau wissen und holt drei Angebote für dasselbe Projekt ein. Das erste: 800 Euro, ein Freelancer von der Plattform, “mach ich in einer Woche”. Das zweite: 3.500, ein kleines Studio, zwei Wochen plus Korrekturschleife. Das dritte: 14.000, eine Agentur, anderthalb Monate und das Wort “Strategie” in jedem Absatz. Drei Preise für “dieselbe Website” liegen um das Siebzehnfache auseinander, und keine Mail erklärt, warum. Beim günstigen denkt er: Wo ist der Haken. Beim teuren: Wofür zahle ich drauf. Und bleibt einen Monat hängen – genau die Zeit, in der die Website längst Kunden hätte bringen können.
Der Haken ist: “Website” ist keine Ware mit Preisschild, sondern eine Spanne an Arbeit, von der einseitigen Visitenkarte bis zum System, das Bestellungen und Zahlungen abwickelt. Was eine Website kostet, ist wie die Frage, was ein Auto kostet: Die ehrliche Antwort beginnt mit “kommt drauf an”. Fahrrad und Lastwagen sind beide Fortbewegungsmittel und doch nicht vergleichbar.
Dieser Artikel zerlegt den Preis in seine Teile: Was jeder Website-Typ 2026 tatsächlich kostet, was die Rechnung treibt, wie sich Agentur, Freelancer und Baukasten unterscheiden, welche Kosten erst nach dem Start kommen. Alle Zahlen sind Marktspannen, nicht unsere Preisliste – es geht nicht darum, Ihnen einen Preis zu verkaufen, sondern ihn transparent zu machen, damit Sie wissen, wo Sparen am Ende teurer wird.
Was kostet eine Website nach Typ: vier verschiedene Welten
Was kostet eine Website also konkret? Das Erste, was den Preis bestimmt, ist nicht das Design und nicht die Agentur, sondern der Typ der Website selbst. Vier grundverschiedene Aufgaben, deren Spannen sich kaum überschneiden. Unten finden Sie Richtwerte für 2026 – wenn ein Team die Website baut (Agentur oder Studio) und nicht der billigste Anbieter von der Plattform.
| Typ | Was es ist | Marktspanne (2026) | Dauer |
|---|---|---|---|
| Einseitige Landingpage | Eine Seite für ein Ziel: Anfrage, Termin, Verkauf | 1.000–4.000 € | 1–3 Wochen |
| Firmenseite (mehrseitig) | Startseite, Leistungen, Über uns, Blog, Kontakt | 3.000–12.000 € | 3–8 Wochen |
| Onlineshop | Katalog, Warenkorb, Zahlung, Kundenkonto | 8.000–30.000 €+ | 1,5–4 Monate |
| Individuelle Webanwendung | Eigene Logik, Konten, Datenbank, Integrationen | ab 15.000–20.000 € | ab 3 Monaten |
Einseitige Landingpage
Das verständlichste und günstigste Format. Eine Seite, eine Aufgabe: das Angebot erklären und eine Anfrage einsammeln. Passt, wenn Sie ein einzelnes Produkt oder eine Aktion haben oder die Nachfrage testen, bevor Sie groß investieren. Ein Vorlagen-Aufbau im Baukasten kostet wenige hundert Euro; ein individuelles Design mit Animation, durchdachter Struktur und ordentlichem Anfrageformular liegt bei 1.000–4.000 – je nach Optik und Zahl der Abschnitte.
Teuer wird eine Landingpage durch aufwendige Animation, konversionsstarkes Texten (guter Text kostet extra), A/B-Tests, Anbindung an CRM und Analyse – nicht durch ihren Umfang, sondern durch alles, was auf Ergebnis einzahlen soll.
Mehrseitige Firmenseite
Das Arbeitspferd kleiner und mittlerer Betriebe. Startseite, Leistungsseiten, “Über uns”, Blog, Kontakt, manchmal eigene Landeseiten für Städte oder Themen. Der Preis steigt hier nicht mit der Seitenzahl, sondern mit der Zahl einzigartiger Vorlagen: zehn gleichartige Leistungsseiten sind eine Vorlage, fünf strukturell verschiedene Bereiche sind fünf eigene Aufgaben.
Die realistische Spanne für 2026 liegt bei 3.000–12.000 Euro. Untergrenze: eine saubere Seite auf einem fertigen Designsystem. Obergrenze: individuelles Design, durchdachte Informationsarchitektur, Blog, Mehrsprachigkeit, Integrationen. Genau hier stellt sich am häufigsten die Frage “Agentur oder Freelancer” – und hier wirkt die richtige Wahl am stärksten auf Preis und Ergebnis.
Onlineshop
Der Preis springt, weil die Komplexität springt. Ein Shop sind keine Seiten mehr, sondern ein System: Katalog mit Filtern, Produktkarten, Warenkorb, Bestellabschluss, Zahlung, Versand, Kundenkonto, Lagerverwaltung. Jedes Teil ist eigene Arbeit, und Zahlung wie Kundendaten müssen sicher sein – sonst misst sich ein Fehler in verlorenem Vertrauen.
Einen einfachen Shop auf einer fertigen Plattform (Shopify und Ähnliches) bekommen Sie günstiger – ab ein paar tausend Euro für eine Vorlage. Doch sobald ein eigener Katalog, eigene Rabattlogik, Anbindung an die Warenwirtschaft oder individuelles Design dazukommen, geht die Rechnung Richtung 8.000–30.000 und höher. Ein Plattform-Shop zieht außerdem monatliche Gebühr plus Verkaufsprovision nach sich – planen Sie das vom ersten Tag an ein.
Individuelle Webanwendung
Das oberste Stockwerk. Keine Schaufenster-Seite mehr, sondern ein Produkt: Kundenkonten, eigene Geschäftslogik, Datenbank, Berechnungen, Dashboards, API-Anbindungen. Ein Buchungsdienst, ein Kundenportal, ein internes CRM, ein SaaS sind alle Webanwendungen. Der Preis startet bei 15.000–20.000 und kennt nach oben keine Grenze: Er ergibt sich aus dem Funktionsumfang, nicht aus der Bildschirmgröße.
Hier zahlen Sie für Softwareentwicklung, nicht für eine Website. Der größte Fehler ist, diesen Typ als “mehrseitige Website, nur mit Login-Button” zu beauftragen. Der Login-Button zieht Konten, Sicherheit, Passwort-Wiederherstellung und Rollen nach sich – und genau dieser unsichtbare Teil ist der Hauptkostenpunkt.
Was den Preis nach oben und unten treibt
Innerhalb jedes Typs schwankt die finale Zahl um ein Vielfaches. Sechs Faktoren sind die Hebel, mit denen Sie Ihr Budget steuern.
- Design-Aufwand. Ein fertiges Designsystem ist günstig und schnell. Individuelles Design von Grund auf, Illustrationen, eigene Animation, jeder Button-Zustand durchgearbeitet – nach der Funktionalität der teuerste Teil, der Sie aber von der Konkurrenz auf demselben Template abhebt.
- Integrationen. Jede Anbindung an ein externes System – CRM, Zahlung, Warenwirtschaft, Newsletter, Online-Terminbuchung, Chat – ist eigene Arbeit und ein eigener Punkt, der kaputtgehen kann. Drei Integrationen kosten mehr als drei neue Seiten.
- Inhalt. Wer schreibt die Texte, woher kommen die Fotos. Ist alles fertig, sparen Sie. Brauchen Sie Texterstellung, Fotoshooting, Illustrationen oder Übersetzung, ist das ein gern vergessener Posten.
- CMS und Pflegbarkeit. Eine Seite, die Sie selbst über ein Backend pflegen, ist beim Start teurer als eine fest “verdrahtete”, im Betrieb aber günstiger. Die Wahl des Redaktionssystems bestimmt Ihre Änderungskosten über Jahre.
- Mehrsprachigkeit. Jede Sprache ist kein Umschalt-Button, sondern ein eigener Satz Seiten mit eigenen Texten, Metadaten und SEO-Auszeichnung. Wir haben ausführlich erklärt, warum maschinelle Übersetzung nicht als vollwertige Version indexiert wird: echte Mehrsprachigkeit vervielfacht den Umfang der Inhalte und damit den Preis.
- Termine. Eile ist ein Aufschlag. “Brauchte ich gestern” bedeutet Überstunden und kostet mehr als ein ruhiger Zeitplan.
Agentur, Freelancer oder Baukasten: wo der echte Preis steckt
Drei Wege zu einer Website, drei Kostenstrukturen. Ein günstiges Preisschild beim Einstieg und ein niedriger Gesamtpreis sind nicht dasselbe – der Unterschied versteckt sich in dem, was im Angebot nicht steht.
Baukasten (DIY). Wix, Jimdo, Squarespace und Ähnliches. Am günstigsten in Euro: 12–50 Euro im Monat, das Design bauen Sie selbst aus Blöcken. Sie zahlen mit Ihrer eigenen Zeit, die ins Geschäft fließen könnte. Passt zum Testen einer Idee, für eine einfache Visitenkarte, ein privates Projekt. Beim Wachsen sind Sie aber in den Möglichkeiten der Plattform gefangen, Geschwindigkeit und Core Web Vitals (LCP, INP, CLS) schwächeln bei schweren Templates oft, und für ein Unternehmen, dessen Seite Vertrauen ausstrahlen soll, ist die Decke schnell erreicht.
Freelancer. Niedrigerer Satz als bei der Agentur, direkter Draht ohne Projektmanager. Eine gute Option für eine Landingpage oder eine einfache Firmenseite, wenn die Aufgabe eng und klar ist. Die Risiken sind ebenso klar: Ein Einzelner deckt Design, Entwicklung, Texte und SEO selten gleich stark ab, und er kann krank werden, sich verheben oder mitten im Projekt verschwinden – fremden Code zu Ende zu bringen ist immer teurer als ein Neuanfang. Bei einer einfachen Aufgabe sind diese Risiken klein, bei einer komplexen wachsen sie.
Agentur. Beim Einstieg am teuersten – und hier lässt sich ehrlich sagen, wofür. Im Preis steckt ein Team: Designer, Entwickler, manchmal eigene Leute für Inhalt und Tests. Ein Prozess mit Briefing, Phasen, Qualitätssicherung und Verantwortung. Und das Leben nach dem Start: Die Agentur verschwindet nicht, wenn die Seite übergeben ist, sondern pflegt und entwickelt sie weiter. Bei einer Landingpage ist der Aufpreis gering und oft nicht gerechtfertigt. Bei einem Shop, einer Webanwendung oder einer mehrsprachigen Seite mit Integrationen ist es genau die Versicherung, die günstiger ist als das Nacharbeiten hinter einem Billiganbieter. Was die Wahl bestimmt, ist, was die Seite in zwei Jahren sein soll – nicht, wie sie beim Start aussieht.
Die Regel ist einfach: Je höher der Preis eines Fehlers, desto weniger ergibt es Sinn, am Anbieter zu sparen. Eine Visitenkarte neu zu bauen ist billig. Ein Shop, der Bestellungen verliert, nicht.
Kosten, die nach dem Start kommen
Eine Website ist kein Kauf, sondern Besitz. Die Rechnung für die Entwicklung ist einmalig, doch ihr folgt ein Schwanz laufender Kosten, der sich jedes Jahr wiederholt – wer ihn nicht einplant, wird später überrascht.
- Domain. Ihre Adresse im Netz. 10–20 Euro im Jahr, für einen schönen Namen mehr. Hören Sie auf zu zahlen, verlieren Sie die Adresse.
- Hosting. Wo die Seite physisch lebt. Ab 5 Euro im Monat für statische Seiten, 20–100 für dynamische Seiten oder Shops unter Last.
- SSL-Zertifikat. Das Schloss in der Adressleiste und
https. Heute meist kostenlos (Let’s Encrypt), aber prüfen Sie, dass es verlängert wird – ohne warnt der Browser Ihre Besucher. - Pflege und Updates. Plattform, Plugins und Bibliotheken brauchen Sicherheits-Updates. Dazu kleine Änderungen: Telefonnummer tauschen, Leistung ergänzen, Preise aktualisieren. Entweder Sie zahlen dafür oder investieren Ihre Zeit.
- E-Mail auf der Domain.
info@ihrunternehmenstatt einer Gratis-Adresse schafft Vertrauen. Ein paar Euro im Monat pro Nutzer. - SEO und Traffic. Der am meisten unterschätzte Punkt. Eine Website ohne Förderung ist eine Visitenkarte, die niemand findet. SEO ist keine einmalige Einrichtung, sondern eine laufende Gewohnheit – ohne sie bleibt selbst die perfekte Seite unsichtbar, wenn der Kunde bereit ist zu zahlen.
Grober Richtwert: Für eine statische oder einfache Firmenseite liegt das Jahresminimum bei 100–300 Euro für Domain und Hosting, mit Updates und Pflege bei 500–2.000. Shop oder Webanwendung brauchen mehr: rund 15–20 Prozent der Entwicklungskosten jährlich für Wartung, Sicherheit und Weiterentwicklung.
Versteckte Kosten, die gern vergessen werden
Diese Posten landen nicht immer im Angebot, tauchen aber im Verlauf auf und verschieben das Budget.
- Inhalt und Fotos. Texte und Bilder schreiben sich nicht von selbst. Fotoshooting, Texterstellung, Illustrationen, Icons, Video – eigenes Geld. Stockmaterial sieht aus wie Stockmaterial.
- Premium-Plugins und Dienste. Formulare, Buchung, Analyse, Spamschutz, Beschleuniger – ein Teil davon ist kostenpflichtig, mit monatlichem Abo. Einzeln Kleinigkeiten, in Summe läuft es zusammen.
- Nacharbeiten nach dem Start. Echte Nutzer finden immer, was nicht vorgesehen war. Planen Sie Budget für die ersten Monate ein – Normalfall, kein Planungsfehler.
- Migration und Redesign. Eine Seite altert: In 3–5 Jahren ändern sich Designstandards und technische Basis. Ein Redesign ist eine geplante Investition, kein Notfall – wer auf “sauberem Code” gebaut hat, aktualisiert günstig; wer am Fundament gespart hat, baut alles von vorn.
- Schulung und Zugänge. Jemand im Team muss die Seite befüllen können. Eine kurze Backend-Einweisung wird gern vergessen – sonst läuft jede Änderung gegen Geld über den Entwickler.
Wie Sie ein realistisches Budget planen und wo Sie nicht kürzen
Ein vernünftiges Budget heißt nicht, die niedrigste Zahl zu erraten, sondern zu verstehen, woraus sie sich zusammensetzt. Die Schritte nach Wichtigkeit:
- Typ und Ziel festlegen. Nicht “ich brauche eine Website”, sondern “ich brauche ein Werkzeug, das Anfragen sammelt, Ware verkauft oder Kunden betreut”. Aus der Aufgabe folgt der Typ, aus dem Typ die Größenordnung des Preises.
- Die gesamten Besitzkosten rechnen, nicht die Entwicklungsrechnung. Entwicklung plus ein Jahr Betrieb – das ist die echte Zahl. Eine günstige Seite mit teurer Wartung kann gegen eine teure mit günstiger verlieren.
- 15–20 Prozent Puffer einplanen. Für Nacharbeiten, Inhalt, Unvorhergesehenes. Ein Projekt ohne Puffer sprengt immer das Budget – kein Pessimismus, sondern Statistik.
- Den Inhalt früh klären. Wer schreibt die Texte, woher die Fotos. Das häufigste Loch im Budget und der häufigste Grund für einen verschobenen Start.
Wo man sparen kann: am Vorlagen-Design statt am einzigartigen, wenn die Marke noch keine Priorität hat; an der Seitenzahl beim Start – lieber drei starke als zwanzig leere; an optionalen Integrationen, die sich leicht nachrüsten lassen.
Wo man nicht sparen darf: an technischer Basis und Geschwindigkeit (eine langsame Seite verliert Besucher und Positionen – Core Web Vitals misst Google ernsthaft), an der mobilen Version (mehr als die Hälfte des Traffics sind Handys), an der Sicherheit dort, wo Zahlung und Kundendaten im Spiel sind, und am Anfrageformular – das Lead-Formular ist genau der Punkt, für den das Ganze gebaut wurde. An einer schönen Animation zu sparen ist nicht schlimm; an einer Seite, die überhaupt lädt, zu sparen wirft das ganze übrige Budget weg.
Warum sich individuelle Entwicklung am Ende rechnet
Zurück zum Unternehmer mit den drei Angeboten. Der Abstand um das Siebzehnfache schreckte ihn, solange der Preis eine Zahl ohne Struktur war. Sobald er sich in Teile zerlegt – Typ, Design, Integrationen, Inhalt, Pflege –, wird sichtbar: Verglichen wurden nicht drei Preise für dasselbe, sondern drei verschiedene Arbeiten. Der Freelancer für 800 verkaufte eine Seite, die Agentur für 14.000 ein Werkzeug, das auch in zwei Jahren noch Kunden bringt.
Individuelle Entwicklung kostet mehr – nicht wegen eines Aufschlags, sondern weil darin steckt, was sich später auszahlt: eine saubere Basis für ein günstiges Redesign statt Abriss, Geschwindigkeit, die Google und Kunde sehen, Inhalt und SEO gegen die Unsichtbarkeit, ein Team, das nicht verschwindet. Eine günstige Seite spart am Zahltag und holt es sich jedes Jahr zurück – durch Nacharbeiten, entgangene Anfragen, langsames Laden. Eine Website ist keine Ausgabe beim Start, sondern ein Vermögenswert: Er arbeitet jahrelang für Sie oder kostet Sie still die Kunden, die Sie nie zu sehen bekommen.
Häufig gestellte Fragen
- Was kostet eine Website 2026?
- Das hängt vom Typ ab. Eine einfache Landingpage bei einer Agentur liegt meist bei 1.000–4.000 Euro, eine mehrseitige Firmenseite bei 3.000–12.000, ein Onlineshop ab 8.000 bis 30.000 und mehr, eine individuelle Webanwendung startet bei 15.000–20.000 und kennt nach oben keine Grenze. Das sind Marktspannen für 2026, keine festen Preise: Die finale Zahl ergibt sich aus Design, Seitenzahl, Integrationen und Umfang der Inhalte.
- Was ist teurer – eine Website bei der Agentur oder beim Freelancer?
- Der Stundensatz beim Freelancer ist niedriger, aber der Preis ist nicht nur die Rechnung für die Entwicklung. Eine Agentur kalkuliert Designer, Entwickler, Inhalt und Qualitätssicherung ein und verschwindet nach dem Start nicht. Ein Einzelner ist beim Einstieg günstiger, doch wenn er nicht alle Kompetenzen abdeckt oder mitten im Projekt abspringt, kostet das Nacharbeiten mehr als gleich ein Team. Bei einer einfachen Landingpage ist der Unterschied klein, beim Shop und bei der Webanwendung wird er entscheidend.
- Welche monatlichen Kosten fallen nach dem Start an?
- Mindestens Domain (10–20 Euro im Jahr) und Hosting (ab 5 Euro im Monat für statische Seiten bis 20–100 für dynamische Seiten oder Shops). Dazu kommen meist Pflege und Updates, SSL (oft schon kostenlos), E-Mail auf der eigenen Domain und, wenn Sie Traffic wollen, SEO. Eine ungepflegte Website bricht nicht sofort zusammen, sammelt über ein Jahr aber Sicherheitslücken, tote Links und veraltete Daten an.
- Kann man eine Website kostenlos mit einem Baukasten bauen?
- Kostenlose Tarife der Baukästen gibt es, aber das ist nur ein Schaufenster: Ihre Seite lebt auf einer fremden Subdomain, mit Werbung der Plattform und ohne eigene Domain. Sobald Sie eine eigene Adresse, ordentliche Geschwindigkeit und kein Plattform-Branding brauchen, wechseln Sie in den Bezahltarif – 12–50 Euro im Monat, also 150–600 im Jahr auf Dauer. Zum Testen einer Idee taugt der Gratistarif, für ein Unternehmen, das Vertrauen ausstrahlen soll, nicht.
- Was kostet die Pflege und Wartung einer Website im Jahr?
- Für eine statische oder einfache Firmenseite liegt das realistische Minimum bei Domain plus Hosting, also rund 100–300 Euro im Jahr. Mit regelmäßigen Inhalts-Updates, Monitoring und kleinen Anpassungen sind es 500–2.000 im Jahr. Onlineshop oder Webanwendung brauchen mehr: Plattform-Updates, Sicherheit, Backups – kalkulieren Sie 15–20 Prozent der Entwicklungskosten jährlich.
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